USA/Welt

Für US-Sommerweizen senkte das USDA die Bewertung „gut bis sehr gut“ zur Vorwoche von 16% auf 11%. Mais dagegen wird unverändert zur Vorwoche mit 65% „gut bis sehr gut“ bewertet, Soja konnte sich zur Vorwoche sogar um 1% auf 60% verbessern. Es wird nur vereinzelter Regen im Norden der USA und Kanada gemeldet. Durch die anhaltende Trockenheit in Kombination mit sehr hohen Temperaturen mehren sich die Befürchtungen einer schwächeren Soja- und Maisernte. Dies führt seit letzter Woche zu steigenden Preisen.

 

Europa

Der DRV korrigierte seine Getreideschätzung letzte Woche nur geringfügig gegenüber dem Vormonat. Erwartet werden 22,8 Mio.t Weizen (+0,7 Mio.t zu 2020) und 3,68 Mio.t Raps (+0,164 Mio.t zu 2020). Bisher fallen die Gerstenerträge mit im Schnitt 8,5 t/ha (eigene Zahlen) recht gut aus, allerdings bei häufig schwachem Hektolitergewicht unter den geforderten 62 kg/hl.

 

Schwarzmeer-Region

Die Getreideernte schreitet aufgrund des warmen und trockenen Wetters schnell voran. In der Ukraine sind bereits 25% und in Russland 10% der Gerste gedroschen. Die bisherigen Erträge sind sehr gut. Beim Weizen werden in der Ukraine Rekorderträge gemeldet. In Russland liegen die bisherigen Erträge zwar über dem schwachen Vorjahr, können wohl aber die hohen Erwartungen nicht erfüllen.  

 

 

Anmerkung