USA/Welt

Das IGC senkte seine Schätzung für die weltweite Weizen Produktion um 4 Mio.t, dadurch senkt sich der Endbestand von zuvor 276 Mio.t auf 274 Mio.t. Demgegenüber steht die weltweite Maisproduktion, erwartet werden 1212 Mio.t, 76 Mio.t mehr als im Vorjahr und ein Bestandsaufbau um 9 Mio.t. Regen in Zentral Australien brachte die Ernte ins Stocken. Meldungen über mögliche Qualitätsprobleme ließen dann gestern die Preise nochmal ordentlich zulegen. Erträge und Qualitäten der bereits gedroschenen Flächen wurden mit sehr gut bewertet, bleibt abzuwarten wie sehr sich der Regen und die Verzögerung auf später gesäten Weizen auswirkt.

 

Europa

In Großbritannien wird für 2022 eine Ausweitung der Rapsfläche um 13% gegenüber dem Vorjahr erwartet, für die Gesamt-EU sind es nach der EU-Kommission immerhin 2,6% zum Vorjahr. Auslöser für die Ausweitung der Fläche sind die hohen Rapspreise. In Frankreich nähert sich die Winterweizen und Gerstenaussaat dem Ende. FranceAgrimer bewertet die Wachstumsbedingungen mit sehr gut.

 

Schwarzmeer-Region

Noch ein Zusatz zur letzten Woche: Der ukrainische Agrarminister erwartet für 2022 in der Ukraine 40 Mio.t Mais, dass wäre noch einmal mehr als bisher erwartet.  Beim Weizen werden die Exporte für dieses Jahr auf 24,5 Mio.t geschätzt, 7,9 Mio.t mehr als im Vorjahr. Für russischen Weizen erwartet das UGC Exporte in Höhe von 32 Mio.t, das USDA geht von 36 Mio.t aus.