Börsenkurse

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Welt:

Das größte Thema aktuell ist der Ukraine-Russlandkonflikt, dieser wird zunehmend als Risiko für die Exportströme aus der Region wahrgenommen, weswegen sich das aktuelle Börsenniveau erholt.

Allerdings kam es im Rahmen der Krimannektion und den Kämpfen im Donbass seinerzeit nicht zu nennenswerten Exportbeeinträchtigungen. Auch der Energieexport aus Russland in den Westen wurde bisher bei keiner Krise übermäßig beeinträchtigt.

Die Börse in Buenos Aires schätzt die argentinische Weizenernte auf 21,8 Mio.t neuer Rekord. Dafür werden die Maisbestände auf Grund der Trockenheit in den letzten Wochen nur zu 22% mit „gut bis sehr gut“ bewertet, 37% bekommen die Bewertung „schlecht bis sehr schlecht“. In Mato Grosso Brasilien ist die Sojaernte zu 13% abgeschlossen, die bisherigen Erträge werden als gut bezeichnet, allerdings gab es hier auch ausreichend Niederschläge in den letzten Wochen, spannend wird es für das Gebiet Parana (16% der Brasilianischen Sojaproduktion).

Europa:

Raps korrigiert nun auf der alten Ernte deutlich. Der Absatz an Rapsöl und Biodiesel ist aktuell überraschend schwach. Zu hoch war aber auch zwischendurch die Prämie zu konkurrierenden Produkten wie Sonnenblumen und Sojabohnen und deren Produkte. Auf der neuen Ernte sieht der Markt ausgeglichener aus.

Schwarzmeer Region:

Die russischen Weizenexporte liegen aktuell mit 23 Mio.t 6,1 Mio.t hinter dem Vorjahr zurück. Ab Mitte Februar gilt eine Exportquote von 8 Mio.t Weizen, damit dürften die vom USDA angestrebten 35 Mio.t nicht mehr erreicht werden. Demgegenüber steht die Ukraine mit 16,57 Mio.t Weizen +3,7 Mio.t zur gleichen Zeit im Vorjahr. Erwartet werden bis zum Ende der Saison 24,2 Mio.t.

 

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Welt:

Am Mittwoch veröffentlichte das USDA eine neue Schätzung. Die brasilianische Sojaproduktion wurde von zuvor 144 Mio.t (Rekord) auf 139 Mio.t gesenkt. Sie liegt damit 1 Mio.t über der letzten Ernte, die ebenfalls aufgrund anhaltender Trockenheit deutlich geringer ausgefallen ist als zuvor erwartet. Für Argentinien werden 46,5 Mio.t erwartet, eine Reduktion von 3 Mio.t gegenüber der Dezemberschätzung und 0,3 Mio.t mehr als in der letzten Ernte. Weltweit kommt es zu einem Bestandsabbau von 4,6 Mio.t gegenüber dem Vorjahr, im Dezember wurde noch ein Bestandsaufbau von 2,2 Mio.t erwartet.

 

Europa:

Die EU-Kommission konnte letzte Woche die Zahlen für Frankreich vervollständigen, 4,1 Mio.t Weizen wurden aus Frankreich exportiert. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 3,9 Mio.t, allerdings war die Ernte auch 7 Mio.t geringer ausgefallen als in diesem Jahr.

 

Schwarzmeer Region:

Die russischen Weizenexporte liegen mit 22,7 Mio.t 18% hinter dem Vorjahr. Größter Importeur ist die Türkei mit 4,5 Mio.t, gefolgt von Ägypten mit 3,5 Mio.t. Das ukrainische Agrarministerium erhöht seine Prognose der gesamten Getreide Exporte von 64,2 Mio.t auf 65,2 Mio.t. Das USDA geht von 63,8 Mio.t aus (18,8 Mio.t mehr als im schwachen Vorjahr, davon 24,2 Mio.t Weizen (Im Vorjahr waren es 16,8 Mio.t Weizen)

 

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Welt:

Das Wetter in Brasilien und Argentinien bleibt weiterhin Thema, in beiden Ländern ist es insgesamt zu trocken, die bisherigen Regenfälle liegen deutlich unter dem normalen Niveau. Lediglich in Mato Grosso (25% der brasilianischen Soja Ernte) lag der Niederschlag leicht über dem normalen Niveau. Allerdings soll es nächste Woche Entspannung durch Niederschläge geben, im Vorfeld gibt es schon mal Entspannung an der US-Börse. Das Analysehaus Agrural senkte seine Schätzung für die brasilianische Sojaernte von zuletzt 144,7 Mio.t auf 133,4 Mio.t. Das USA ging im Dezember noch von einer Rekordernte in Höhe von 144 Mio.t aus. Morgen Abend erscheint der neue USDA Bericht.

Europa:

Die EU- Kommission hat wieder aktuelle Daten für die französischen Exporte. Insgesamt exportierte Frankreich bis Anfang dieser Woche 4,1 Mio.t Weizen, zum Vergleich im Vorjahr waren es 3,9 Mio.t, allerdings war die Ernte im Vorjahr auch deutlich geringer ausgefallen.

Schwarzmeer Region:

SovEcon erhöht seine Schätzung der russischen Weizenernte für 2022 von zuletzt 80,7 Mio.t auf 81,3 Mio.t, für die Ukraine werden aufgrund einer höher als bisher erwartet Anbaufläche 29,1 Mio.t Weizen erwartet, das sind 2 Mio.t mehr als bisher geschätzt. Zum Vergleich dieses Jahr sind es 33 Mio.t. Rekord.

In eigener Sache:

Das Jahr 2022 bringt neue Herausforderungen aber auch einige Änderungen mit sich. Der Pauschalierungssatz wurden von 10,7% auf 9,5 % abgesenkt und Betriebe mit einem Jahresumsatz über 600.000€ müssen ab dem 01.01.2022 die Regelbesteuerung anwenden. Sollten Sie von einer Umstellung betroffen sein, oder haben sich selbst für die Regelbesteuerung entschieden bitten wir Sie uns möglichst bald eventuelle Änderungen mitzuteilen.

 

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